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Sonntag, 18.08.2019

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31. Bergsträßer Weinlagenwanderung

Weinlagenwanderung Zwingenberg – Heppenheim 2018

Mit Fahrgemeinschaften ging es um 8.00 Uhr om Dalles (Bürgerplatz) in OF-Bürgel über die A5 nach Zwingenberg /Bergstr.
Es war bewölkt und ein kühler Wind wehte uns entgegen als wir unsere PKW`s direkt an der B3 in der Ortsmitte abstellten. Wir gingen über den Marktplatz am historischen Brunnen vorbei und die Stufen der schmalen Gasse an der ehem. Großherzogl.Hofapotheke in Richtung der ev.Bergkirche hinauf. Durch einige Gässchen gingen wir über die lange Schneise Ortsauswärts immer der Wegmarkierung -WL mit Weinkelch- bis wir nach ca. 1,5 km die erste Station „Steingeröll“ (Weinstand u. Stempelstelle) erreichten. Hier nahmen wir uns den bereitliegenden Wander-pass und stempelten die 1.Etappe (Weinlage) im Pass ab.

Weiter ging der Weg teils auf- und abwärts immer an saftigen Wiesen und Weinreben entlang zur 2.Etappe den „Höllberg“. Nachdem wir auch hier den Stempel in den Wanderpass gedrückt hatten einigten wir uns, ein Gläschen Rebensaft zu genehmigen. Danach gingen wir nun oberhalb von Auerbach wieder hinab vorbei an prächtigen Villen und durch einige Gäßchen (vorbei an der bekannten Weinstube „Blauer Aff“) und unterhalb des Auerbacher Schloßes über die L3103 ( hier Feuerwehrfest) bis wir stark ansteigend vorbei an der ev.Bergkirche mit Friedhof dann Ortsauswärts entlang der Weinlage weiter die längste der 7 Etappen (3,5km) das „Fürstenlager“ erreichten.

Hier war schon großer Andrang an den Wein- und Verpflegungsständen und wir hatten Glück noch einige Sitzplätze zu bekommen. Wir packten unseren Proviant aus um ihn zu verzehren. Einige probierten den Bergsträßer Wein, oder Traubensaft. Die ersten Sonnenstrahlen schoben sich nun zwischen den immer weniger werdenden Wolken durch und erwärmten merklich den kühlen Wind. Auch hier stempelten wir wieder in unserem Wanderpass bevor es dann weiter zur nächsten Etappe ging. Vom „Fürstenlager“ den Weinbergweg hinunter durch dichten Laubwald, am Eichelberg vorbei und wieder aufwärts zum „Kirchberg“ der 4.Stempelstelle unserer Tour.

Nach nur kurzem Verweilen gingen wir stetig abwärts in die Altstadt von Bensheim. Wir überquerten die B47 gingen diese ein Stück entlang vorbei an einer Jugendherberge bis der Weg durch Treppenstufen stetig aufwärts uns durch dicht besiedeltes Wohngebiet führte. Immer weiter aufwärts ging es nun aus Bensheim wieder heraus und vorbei am „Hohberg“ erreichten wir die 5.Etappe, den „Streichling“.

Hier wurde auch wieder ein Gläschen Wein verkostet und der Rest an Proviant verspeist. Nach dem stempeln des Wanderpasses ging der Weg durch die Weinberge abwärts wieder nach Bensheim, an der Gaststätte „Hahnmühle“ vorbei und über das Neubaugebiet ansteigend ortsauswärts Richtung Hemsberg bis zur 6. Etappe, den „Paulus“. Hier war nur kurzer Aufenthalt angesagt, da auch wieder an allen Ständen großer Andrang herrschte. Nach dem „Stempeln“ ging es weiter auf- und ab durch die Weinberge bis uns die „Starkenburg“ immer näher kam und wir bald an der letzten Stempelstelle dem „Steinkopf“ ankamen.

Wir hatten Glück einen freien Tisch zu bekommen, verkosteten noch eine Flasche Wein, unterhielten uns angeregt und genossen die Mittagssonne mit herrlichem Ausblick auf die unter uns liegende Altstadt von Heppenheim und das in der Ferne liegende Rheintal. Da das herrliche Wetter uns inspirierte entschlossen wir uns noch auf die vor uns liegende „Starkenburg“ zu gehen. Wir machten unser Gruppenfoto, drückten noch den siebten Stempel in unseren Wanderpass, gingen bergab bis zur Hauptstraße und nun den Fahrweg der stetig bergauf durch das Neubaugebiet Richtung Starkenburg führte. Am Parkplatz gingen wir nun den Fußweg der sich durch den Wald schlängelte steil nach oben, bis wir den Burgeingang erreichten. An der Burgmauer genossen wir nun noch den herrlichen Ausblick auf das unter uns liegende Heppenheim bevor wir im Biergarten der Burgschänke Platz nahmen und uns bei einem guten Essen und Trinken angeregt unterhielten. Nach gut einer Stunde machten wir im Burggarten noch ein Foto und gingen den gleichen Weg wieder nach Heppenheim hinab.

Wir fuhren nun mit dem Bus über die B3 wieder zurück nach Zwingenberg. Hier verabschiedeten wir uns von 2 Mitwanderern die noch an der Bergstraße übernachteten. Wir fuhren nun am Weingut Simon-Bürkle vorbei, warfen unsere abgestempelten Wanderpässe in den Briefkasten und traten gegen 19.00Uhr unsere Heimreise an.

Beginn der Wanderung: 9.00 Uhr
Ende der Wanderung: 19.00 Uhr


Wegstrecke: 22,5 km Gehzeit:10std. inkl. Pausen u. Einkehr auf der Starkenburg
Höhenunterschied:ca. 130 m (stetig auf- u.abwärts) (+ 250m zur Starkenburg)
Wetter: morgens leicht bewölkt, ab Mittag Sonnenschein, teilw. Windig - kein Regen

G.Eiche